Osteochondrose

Eine Osteochondrose führt zu knöchernen Auswüchsen an der Wirbelsäule, die starke Schmerzen verursachen können.

Chronische Beschwerden an der Wirbelsäule beginnen oft mit Schmerzen, die einem Flüstern gleichen. Ab und zu tut der Rücken weh – eine normale Beschwerde, unter der viele Menschen leiden. Oft vergehen die Schmerzen rasch wieder. Doch dann wird es eines Tages zuviel für die Wirbel und das Leiden wird chronisch. Eine Osteochondrose kann starke Rückenschmerzen verursachen. Informieren Sie sich über diese degenerative Erkrankung der Wirbelsäule! 

Osteochondrose: Was ist das?

Dass ein Bandscheibenvorfall schmerzt, ist allgemein bekannt. Aber zahlreiche Krankheitsbilder können Rückenschmerzen hervorrufen. Fast jeder vierte Österreicher (1) leidet an chronischen Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule. Ein möglicher Grund für diese Beschwerden ist Osteochondrose. Doch was bedeutet dieses Wort? Es setzt sich zusammen aus den Begriffen Osteo für Knochen und Chondro für Knorpel. 

Vereinfacht ausgedrückt, handelt es sich bei der Osteochondrose um eine Verschleißerscheinung der Wirbelsäule. Die Bandscheiben können sich nicht ausreichend regenerieren und flachen ab. Der Körper versucht deshalb, die fehlende Stützfunktion durch knöcherne Auswüchse auszugleichen.

Versteifung von Wirbeln wegen Osteochondrose in der Wirbelsäule
Osteochondrose in der Wirbelsäule zwischen 4. und 5. Lendenwirbel

Wie entsteht Osteochondrose?

Um den Entstehungsprozess zu verstehen, hilft ein Blick auf die Natur von Bandscheiben. Sie bestehen aus einem Mantel von Knorpelgewebe, der einen Gallertkern enthält. Knorpelgewebe ist nicht mit dem Netz der Blutgefäße verbunden. Der starke Druck auf die Bandscheiben wäre zuviel für Adern und Venen. Deshalb erhalten Knorpel und Gallertkern Nährstoffe nur durch Diffusion aus dem umliegenden Gewebe. Wird die Bandscheibe entlastet, kann sie sich mit Gewebeflüssigkeit vollsaugen. Bei Belastung dagegen, wird die Bandscheibe zusammengedrückt. Knorpel und Gallertkern verlieren dabei Flüssigkeit. 

Bandscheiben verflachen

Kann sich die Bandscheibe in Entlastungsphasen nicht ausreichend regenerieren, verflacht sie. Der Abstand zwischen den benachbarten Wirbeln verringert sich. Sie verlieren ihre Stabilität, während gleichzeitig die kleinen Zwischenwirbelgelenke überlastet werden. Ein Knochenmarködem, eine Flüssigkeitsansammlung im Knochen, kann sich bilden. Sie schwächt den Knochen zusätzlich und wird deshalb auch transiente Osteoporose genannt.

Eine gut trainierte Rückenmuskulatur kann diese Verschleißerscheinungen auffangen. Sind die Rückenmuskeln nicht ausreichend ausgebildet, kommt es zu einer Arthrose an den Zwischenwirbelgelenken. Sie ist auch als Facettengelenksarthrose bekannt, die am häufigsten an den Wirbeln der Lendenwirbelsäule vorkommt (2). Der Körper versucht nun, den betroffenen Abschnitt der Wirbelsäule mit der Bildung von neuer Knochensubstanz zu stabilisieren. Kleine Knochenfortsätze wachsen zwischen Wirbelkörpern – eine Osteochondrose hat sich gebildet. 

Ursachen für Osteochondrose

Zahlreiche Faktoren führen dazu, dass sich die Bandscheiben nicht ausreichend von ihrer Belastung erholen können. Mit zunehmendem Alter verliert der Gallertkern die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern. Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule häufen sich deshalb mit zunehmendem Alter (3). Männer und Frauen sind davon gleichermaßen betroffen (4). Erbliche Veranlagung scheint dabei eine Rolle zu spielen (5). Darüber hinaus erhöht ein Verlust der Knochendichte das Risiko, an Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule zu erkranken (6).

In erster Linie ist jedoch einseitige Belastung der Wirbelsäule für die Entstehung von Osteochondrose verantwortlich. Langes Sitzen, vor dem Bildschirm oder beim Autofahren, kann ebenso verantwortlich sein wie einseitige, körperliche Belastung. Skoliose (7) [link], eine Abweichung der Wirbelsäule von der Längsachse mit Verdrehung der Wirbel, kann mit der Zeit zu Osteochondrose führen. Osteochondrose kann sich auch als Folge eines Bandscheibenvorfalls [link] entwickeln.

Knochenmarködem durch Abnutzung und nach Verletzungen

Hochleistungssport, zum Beispiel Basketball und Schwimmen (8), kann ebenfalls zu Verletzungen und Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule führen. Ein Trauma verursacht manchmal auch ein Knochenmarködem. Übergewicht ist ein weiterer Risikofaktor. Finnische Wissenschaftler haben 2005 eine entsprechende Studie (9) veröffentlicht. Demnach vergrößert ein Body-Mass-Index von über 25 das Risiko enorm, degenerative Schäden an den Wirbeln zu entwickeln. Besonders gefährlich ist es, wenn bereits junge Menschen stark übergewichtig sind.

Symptome: Schmerzen 

Wie fühlt sich eine Osteochondrose an? Die Antwort auf diese Frage hängt davon ab, welcher Bereich der Wirbelsäule betroffen ist. Neben den fünf Wirbeln der Lendenwirbelsäule (LWS) sind die sieben Wirbel der Halswirbelsäule (HWS) häufig von Osteochondrose betroffen. Bandscheibenschäden verursachen im Bereich der Brustwirbelsäule nur rund zwei Prozent aller Erkrankungen. Nacken- und Kopfschmerzen sind erste Warnzeichen für eine beginnende Osteochondrose an der HWS. An der LWS macht sie sich zunächst durch Rückenschmerzen bemerkbar.

Eine Osteochondrose verursacht Schmerzen durch verschiedene Mechanismen. Zum einen können die Arthrosen der Zwischenwirbelgelenke lokale Schmerzen entlang der Wirbelsäule verursachen. Allerdings ist es auch möglich, dass die damit verbundenen Entzündungen die Nervenwurzeln entlang der Wirbelsäule in Mitleidenschaft ziehen. Das kann zu ausstrahlenden Schmerzen in Armen und Beinen führen, das sogenannte Facettensyndrom (10). 

Stenosen der Wirbelsäule

Darüber hinaus kann für die Stabilisierung gebildete Knochensubstanz den Wirbelkanal einengen (Spinalkanalstenose) oder auf die Ausgänge der Nervenwurzeln drücken (Neuroforamenstenose). Bei einer Stenose [link] des Spinalkanals haben Patienten häufig keine oder nur wenig Schmerzen, wenn sie sich nicht bewegen. Gehen sie jedoch, schmerzen nach wenigen Minuten die Beine, häufig verbunden mit Gefühlen von Taubheit oder Muskelschwäche. Beugen sie sich vor und verschnaufen sie, verschwinden diese Symptome rasch.

Bei einer Neuroforamenstenose können die knöchernen Auswüchse dazu führen, dass die gesamte Nervenbahn gereizt wird und sich entzündet. Die Schmerzen können bis in die Hände und die Füße ausstrahlen. Beim Fortschreiten der Osteochondrose können sich Taubheitsgefühle und sogar Lähmungserscheinungen einstellen. 

Wie kommt es zur Diagnose?

Je eher eine Osteochondrose erkannt wird, desto schneller können Sie entgegensteuern. Allerdings kann es im Anfangsstadium schwierig sein, zwischen Muskelschmerzen und beginnender Osteochondrose zu unterscheiden. Ein erfahrener Arzt wie Dr. Tuschel ist in der Lage, im Verlauf eines ausführlichen Gesprächs bereits weit reichende Schlussfolgerungen ziehen. Röntgenbilder, Computertomografie (CT-Scan) oder Magnetresonanztomographie (MRT-Scan) belegen den Verdacht (11). Gezielte Infiltrationen in betroffene Zwischenwirbelgelenke können die Diagnose anhand der erhaltenen Bilder bestätigen (12).

Michael T. Modic, Professor für Radiologie und Neurologie an der Universität von Cleveland, hat in den 80er Jahren die nach ihm benannte Modic-Klassifikation (13) entwickelt. Sie erlaubt es, auf MRT-Scans ersichtliche Veränderungen im Wirbelkörper in folgende drei Schweregrade einzuteilen. 

Modic I: Entzündung mit Knochenmarködem

Modic II: Ersatz von blutbildendem Knochenmark durch Fettmark

Modic III: Sklerosierungen (Verhärtungen) und Trabekelfrakturen

Wie behandelt man Osteochondrose?

Was hilft wirklich bei Osteochondrose? Der Schweregrad der Osteochondrose bestimmt die Behandlungsmethode. Haben sich bereits Stenosen gebildet, kann eine Operation notwendig sein. Neben der Entfernung von überflüssiger Knochensubstanz und einer Versteifung der betroffenen Wirbel kann eine Bandscheibenprothese die Bewegung erhalten (14). 

Umfassende Betreuung bei OP

Als Wahlarzt kann sich Dr. Tuschel ausreichend Zeit für seine Patienten nehmen. Er betreut von Osteochondrose Betroffene in vorbildlicher Weise vor und nach der OP. Aufklärung über den Eingriff ermöglicht es Patienten, dem Eingriff zuversichtlich entgegenzusehen. Nach der OP ist intensive Betreuung selbstverständlich für Dr. Tuschel. Der Wegweiser durch die OP [link] informiert Sie genau darüber.

Osteochondrose: Wie lange Schmerzen?

Auf diese Frage ist keine pauschale Antwort möglich, denn jeder Patient ist verschieden. Bei einer fortgeschrittenen Osteochondrose vergehen die Schmerzen nicht ohne geeignete Therapie. Wenn Knochenfortsätze auf Nerven drücken, ist häufig eine Operation erforderlich. Nur die Beseitigung überflüssiger Knochensubstanz oder eine Bandscheibenprothese kann in diesem Fall die Schmerzen nachhaltig lindern. Geeignete Medikamente können Schmerzen während der Behandlung jedoch verringern.

Wird die Osteochondrose im Anfangsstadium erkannt, kann Training der Muskeln in Kombination mit entzündungshemmender Ernährung die Schmerzen im Lauf der Zeit mindern. Konservative Therapie, eine Kombination aus verschiedenen Formen von Physiotherapie mit Schmerzmitteln, kann Rückenschmerzen unter Umständen sofort abstellen. Als wirksam hat sich dabei auch Akupunktur erwiesen (15).

Darüber hinaus kann eine gesunde Ernährung helfen, dem weiteren Fortschreiten einer Osteochondrose vorzubeugen. Eine Diät sollte unter anderem darauf abzielen, Entzündungen zu hemmen sowie die Knochendichte zu erhöhen. Zahlreiche Lebensmittel und Gewürze können helfen, entzündliche Prozesse in den Nerven zu verringern. 

Was essen bei Osteochondrose? Es ist wissenschaftlich belegt, dass Omega-3-Fettsäuren (16) Entzündungen entgegenwirken. Eine gute Quelle für Omega-3 ist fetter Fisch. Vegetarier können diese Fettsäuren von Algen in Form von Kapseln einnehmen. Auch Ingwer (17) und Kurkuma (18) hemmen Entzündungen. Um die Knochendichte zu verbessern, empfiehlt sich eine Ernährung, die reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien ist (19). Besonders wichtig ist neben Kalzium auch die Versorgung mit Magnesium sowie mit Vitamin D.

Osteochondrose: Wie lange im Krankenstand?

Nach einer Operation an der Wirbelsäule verbringen Sie in der Regel etwa eine Woche im Krankenhaus. In den sechs Wochen nach der Operation sollten Sie Ihre Wirbelsäule nicht stark belasten. Erfolgt die Heilung planmäßig, können Sie anschließend wieder arbeiten. Dabei sollten Sie jedoch auf Ihre Wirbelsäule Rücksicht nehmen.

Kein Krankheitsfall ähnelt genau dem anderen. Deshalb ist es bei Osteochondrose wichtig, jeden Patienten individuell zu behandeln. Sie haben Frage zu dieser Erkrankung oder anderen Verschleißerscheinungen der Knochen? Nehmen Sie Kontakt auf! Wir beraten Sie gerne.

  1. http://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/gesundheit/gesundheitszustand/chronische_krankheiten/index.html
  2. Kalichman L, Li L, Kim DH, Guermazi A, Berkin V, O’Donnell CJ, Hoffmann U, Cole R, Hunter DJ. Facet joint osteoarthritis and low back pain in the community-based population. Spine (Phila Pa 1976). 2008 Nov 1;33(23):2560-5. Doi: 10.1097/BRS.0b013e318184ef95. PubMed PMID: 18923337; PubMed Central PMCID: PMC3021980. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18923337)
  3. Oh CH, Yoon SH. Whole Spine Disc Degeneration Survey according to the Ages and Sex Using Pfirrmann Disc Degeneration Grades. Korean J Spine. 2017 Dec;14(4):148-154. doi: 10.14245/kjs.2017.14.4.148. Epub 2017 Dec 31. PubMed PMID: 29301175; PubMed Central PMCID: PMC5769942. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5769942/)
  4. O’Neill TW, Felsenberg D, Varlow J, Cooper C, Kanis JA, Silman AJ. The prevalence of vertebral deformity in european men and women: the European Vertebral Osteoporosis Study. J Bone Miner Res. 1996 Jul;11(7):1010-8. PubMed PMID: 8797123. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8797123)
  5. Rodriguez-Fontenla C et al., Assessment of osteoarthritis candidate genes in a meta-analysis of nine genome-wide association studies. Arthritis Rheumatol. 2014 Apr;66(4):940-9. Doi: 10.1002/art.38300. PubMed PMID: 24757145; PubMed Central PMCID: PMC4660891. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24757145)
  6. Lunt M, Felsenberg D, Reeve J, Benevolenskaya L, Cannata J, Dequeker J, Dodenhof C, Falch JA, Masaryk P, Pols HA, Poor G, Reid DM, Scheidt-Nave C, Weber K, Varlow J, Kanis JA, O’Neill TW, Silman AJ. Bone density variation and its effects on risk of vertebral deformity in men and women studied in thirteen European centers: the EVOS Study. J Bone Miner Res. 1997 Nov;12(11):1883-94. PubMed PMID: 9383693. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9383693)
  7. York PJ, Kim HJ. Degenerative Scoliosis. Curr Rev Musculoskelet Med. 10(4):547-558. doi: 10.1007/s12178-017-9445-0. Epub 2017 Oct 4. PubMed PMID: 28980155; PubMed Central PMCID: PMC5685967. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5685967/)
  8. Hangai M, Kaneoka K, Hinotsu S, Shimizu K, Okubo Y, Miyakawa S, Mukai N, Sakane M, Ochiai N. Lumbar intervertebral disk degeneration in athletes. Am J Sports Med. 2009 Jan;37(1):149-55. doi: 10.1177/0363546508323252. Epub 2008 Sep 17. PubMed PMID: 18799691. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18799691)
  9. Liuke M, Solovieva S, Lamminen A, Luoma K, Leino-Arjas P, Luukkonen R, Riihimäki H. Disc degeneration of the lumbar spine in relation to overweight. Int J Obes (Lond). 2005 Aug;29(8):903-8. PubMed PMID: 15917859. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15917859)
  10. Manchikanti L, Boswell MV, Singh V, Pampati V, Damron KS, Beyer CD. Prevalence of facet joint pain in chronic spinal pain of cervical, thoracic, and lumbar regions. BMC Musculoskelet Disord. 2004 May 28;5:15. doi: 10.1186/1471-2474-5-15. PubMed PMID: 15169547; PubMed Central PMCID: PMC441387. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC441387/)
  11. Hasz MW. Diagnostic testing for degenerative disc disease. Adv Orthop. 2012;2012:413913. doi: 10.1155/2012/413913. Epub 2012 Jul 12. PubMed PMID: 22844603; PubMed Central PMCID: PMC3401540. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3401540/)
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  13. Jones A, Clarke A, Freeman BJ, Lam KS, Grevitt MP. The Modic classification: inter- and intraobserver error in clinical practice. Spine (Phila Pa 1976). 2005 Aug 15;30(16):1867-9. PubMed PMID: 16103857. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16103857)
  14. Beatty S. We Need to Talk about Lumbar Total Disc Replacement. Int J Spine Surg. 2018 Aug 3;12(2):201-240. doi: 10.14444/5029. PubMed PMID: 30276080; PubMed Central PMCID: PMC6159637. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6159637/)
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