Wirbelbruch

Ein Wirbelbruch kann verschiedene Formen annehmen. Als Behandlung bieten sich minimal-invasive Verfahren an.

Bei einem Wirbelbruch handelt es sich in den meisten Fällen um eine Folge von Osteoporose. Diese Alterserkrankung der Knochen betrifft häufig Frauen nach der Menopause. Ein Wirbeleinbruch, auch Wirbelfraktur genannt, kann aber auch von einer Verletzung verursacht werden. Wirbelbrüche sind oft mit starken Schmerzen und Bettlägerigkeit verbunden und können zur Immobilität führen. Wie erkennen Sie einen Wirbelbruch und welche Möglichkeiten gibt es für die Behandlung? Informieren Sie sich!

Wirbelbruch: Was ist das?

Die Wirbelsäule besteht aus 24 Wirbeln, die Bandscheiben und Wirbelgelenke im Bereich der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule beweglich miteinander verbinden. Ein Wirbel setzt sich aus dem kompakten Wirbelkörper mit den Bandscheiben zusammen. An den Wirbelkörper schließt sich ein Knochenring an, der Wirbelbogen. Er enthält das Rückenmark. Knöcherne Fortsätze bilden die Wirbelgelenke, die seitliche Öffnungen für die Spinalnerven aufweisen. Osteoporose sowie Stürze und Verletzungen oder Tumore und andere Knochenerkrankungen können zu einer Wirbelfraktur führen, einem Einbruch an der Knochenstruktur des Wirbelkörpers.

Wichtig: Frühzeitige Diagnose

Wichtig ist bei einem Wirbeleinbruch die frühzeitige Diagnose. Nach Angaben einer Studie (1) aus dem Jahr 2016, kommt eine Wirbelfraktur bei jedem fünften Menschen im Alter über 50 Jahren vor. Häufig wird der Wirbelbruch jedoch nicht erkannt. Eine rechtzeitige Therapie von beschädigten Wirbeln kann jedoch weitere Wirbelfrakturen verhindern. Ein Knochenmarködem (2) kann mit einem Wirbeleinbruch einhergehen. Dabei handelt es sich um eine Flüssigkeitsansammlung im Knochen, der ihn schwächt. Stauchungen der Wirbelsäule, sogenannte Wirbelkörperkompressionen, führen häufig zu einem Knochenmarködem (3).

Untersuchungen bei Wirbelfraktur

Falls Sie befürchten, dass ein Wirbelbruch vorliegt, empfiehlt sich der sofortige Besuch beim Arzt. Er überprüft zunächst Ihre Beweglichkeit und die Funktion der Nerven und der Motorik. Wichtiger Bestandteil der Diagnose ist auch eine Röntgenuntersuchung in zwei Ebenen. Sie ermöglicht die Beurteilung der Wirbelkörper und deren Form. Eine Magnetresonanztomografie (MRT) zeigt außerdem besser die Form des Wirbelbruches und hilft dabei zu erkennen, ob es sich um einen frischen oder bereits verheilten Bruch handelt. Wichtig hierbei ist das Erkennen eines Knochenmarködems.

Als Wahlarzt hat Dr. Tuschel die Möglichkeit, sich für seine Patienten ausreichend Zeit zu nehmen. Eine sorgfältige Anamnese ist die Grundlage für das weitere Vorgehen bei der Diagnose und der Behandlung.

Verschiedene Formen des Wirbelbruchs

Die Wirbelkörper tragen die Last des Körpergewichts. Eine Wirbelfraktur kann entweder an der Deckplatte oder der Grundplatte des Wirbelkörpers auftreten. Dementsprechend wird sie als Deckplatteneinbruch (Deckplattenfraktur) bezeichnet oder als Grundplatteneinbruch (Grundplattenfraktur). Die obere Fläche des Wirbelkörpers heißt Deckplatte. Auf ihr liegt die Bandscheibe, die an die Grundplatte des nächsten Wirbels anschließt. 

Normalerweise hat ein Wirbelkörper eine zylindrische Form. Besteht jedoch ein Deckplatten- oder ein Grundplatteneinbruch, verändert sich die Gestalt. Wie sieht ein Wirbelbruch aus? Ist die Vorderkante des Wirbelkörpers niedriger als die Hinterkante, spricht man von einem Keilwirbel. Bei einem seitlichen Keilwirbel ist eine Seite des Wirbelkörpers flacher als die andere Seite. Sind die Grundplatte und die Deckplatte eingebrochen, ähnelt die Form des Wirbelkörpers einem Fisch. Deshalb hat sich dafür der Begriff Fischwirbel eingebürgert. Einbrüche am Wirbelkörper tragen auch den Namen Sinterungsbruch.

Ursachen für einen Wirbelbruch

Häufigste Ursache für einen Wirbeleinbruch ist Osteoporose. Die Messung der Knochendichte ist ein relativ einfache Methode, um Osteoporose zuverlässig zu diagnostizieren (4). Frauen nach der Menopause sind besonders häufig von Osteoporose betroffen – etwa viermal so oft wie Männer (5), weil der veränderte Hormonhaushalt den Verlust von Knochensubstanz begünstigt. Von Osteoporose betroffene Männer scheinen jedoch stärker unter dem Krankheitsbild zu leiden (6). 

Verletzungen durch Unfälle sind ein weiterer Hauptgrund für Wirbelfrakturen. Nach Informationen einer 2009 veröffentlichten Studie (7) von US-amerikanischen Forschern sind Stürze für 39 Prozent dieser Wirbelbrüche verantwortlich. 26,5 Prozent sind Folgen von Verkehrsunfällen. Unfälle im Straßenverkehr verursachen hauptsächlich Frakturen an der Hals- und Brustwirbelsäule, während Stürze Wirbelbrüche an der gesamten Wirbelsäule nach sich ziehen.

Vor allem Brust- und Prostatakrebs (8) (9) sowie multiples Myelom (10) im Knochenmark, aber auch Krebs an der Bauchspeicheldrüse (11), können Metastasen in der Wirbelsäule bilden, die zu einer Fraktur führen. Gutartige Tumore in der Wirbelsäule können eine weitere Ursache für Wirbelbrüche sein, jedoch häufiger bei jungen, als bei alten Patienten (12). Eine Spondylitis ankylosans (13), auch Morbus Bechterew genannt, eine Entzündung der Wirbelkörper, kann den Wirbelkörper so schwächen, dass ein leichtes Trauma einen Bruch bewirkt.

Wirbelfraktur: Die Symptome

Ständige Schmerzen um den gebrochenen Wirbel herum sind typische Symptome für einen Wirbeleinbruch. Die Schmerzen treten nicht nur bei Belastung auf, sondern bestehen weiter, wenn der Patient ruht. Das führt zu Schonhaltungen, die Muskelverspannungen nach sich ziehen. Sehr häufig berichten Patienten mit einem Wirbelbruch über starke Schmerzen, wenn sie sich im Bett liegend umdrehen wollen. 

Wenn ein Wirbelbruch Nerven reizt, können starke Schmerzen anfallartig auftreten. Sie machen sich als Brennen oder Stechen bemerkbar. Auch Gefühlsstörungen gehören zu den häufigen Symptomen. Darüber hinaus kann die Beweglichkeit der Wirbelsäule in dem Bereich eingeschränkt sein, in dem sich die Fraktur befindet. Mediziner unterscheiden zwischen stabilen und instabilen Wirbelbrüchen. Bei einer stabilen Wirbelfraktur sind die Nerven nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Wirbelbruch: Was hilft?

Bei einem stabilen Wirbelbruch ist es möglich, zunächst eine konservative Behandlung zu wählen (14). Dazu gehören neben Therapie mit Schmerzmitteln häufig Orthesen. Diese Korsetts werden gerne bei Brüchen der Lendenwirbelsäule eingesetzt. Ihre Wirksamkeit ist jedoch bislang wissenschaftlich nicht ausreichend belegt (15).

In der Vergangenheit setzten viele Ärzte bei der Behandlung von stabilen Wirbelbrüchen zunächst auf konventionelle Methoden. Moderne, minimal-invasive Techniken der Mikrochirurgie wie Kyphoplastie (16) [link]  und Vertebroplastie (17) [link] scheinen jedoch weit bessere Aussichten auf Erfolg zu haben (18). Beide Verfahren dienen dazu, Wirbeleinbrüche mit Zement aufzufüllen und so zu stabilisieren. Der Vorteil hierbei liegt in einer extrem kurzen OP-Dauer, meist ist außerdem nur eine einzige Nacht im Spital notwendig.

Bei einem instabilen Wirbelbruch ist in der Regel eine etwas größere Operation nötig, die den instabilen Wirbel überbrückt und stabilisiert.

Ihr Wegweiser durch die OP

Als Wahlarzt hat Dr. Tuschel das Privileg, seine Patienten intensiv betreuen zu können – sowohl vor, als auch nach einer Operation. Der Wegweiser durch die OP [link] informiert Sie, welche Leistungen Sie erwarten können.

Wirbelbruch: verschieden lange Dauer

Wie lange dauern die Schmerzen? Wie lange ist man krank nach einem Wirbelbruch? Auf diese Fragen gibt es keine pauschalen Antworten. Manchmal verursachen stabile Wirbelfrakturen kaum Schmerzen, während andere Brüche wochenlang schmerzen können. Bei einer konservativen Behandlung von stabilen Wirbelfrakturen beträgt der Heilungsprozess normalerweise zwischen sechs und acht Wochen. Nach einer Kyphoplastie oder einer Vertebroplastie können Sie die Wirbelsäule meist bereits nach wenigen Tagen wieder belasten. Bis zur Heilung dauert es jedoch auch hier mehrere Wochen. Bei komplizierten Brüchen kann sich die Genesung einige Monate hinziehen.

Wirbelbruch: Was tun? 

Jeder Mensch und jeder Fall eines Wirbelbruchs ist verschieden. Es lassen sich jedoch ein paar allgemeine Aussagen auf häufig gestellt Fragen formulieren:

Wirbelbruch: Wie lange Bettruhe?

Meist erfordert ein Wirbelbruch nur wenige Tage Bettruhe. Ob stabiler Bruch mit konservativer Behandlung oder instabiler, komplizierter Bruch, der eine Operation erfordert: Wenn die stärksten Schmerzen abgeklungen sind, fördert leichte Bewegung die Heilung. Spätestens nach zwei bis drei Tagen empfiehlt es sich, das Bett zumindest kurzzeitig zu verlassen. Nach über zwei Wochen absoluter Bettruhe bei konservativer Behandlung erhöht sich das Risiko für zusätzliche Beschwerden, etwa des Verdauungsapparats (19).

Wie lange kein Sport nach Wirbelbruch?

Bisher gibt es keine allgemeingültigen Aussagen, wann Sie nach einem Wirbelbruch wieder Sport treiben können. Manche Trainer raten, ab der dritten Woche nach der Operation mit Schwimmen und leichtem Ausdauertraining zu beginnen. Ab der achten Woche können Sie Rotations- und Flexionsbelastung in Ihr Training aufnehmen. Rund drei Monate nach einer Wirbelfraktur haben die meisten Patienten ihre volle Belastung wieder erlangt. 

Wirbelbruch: Wie schlafen und wie liegen?

Schlafen in Seitenlage gilt als ideal, weil die Wirbelsäule ihre natürliche Krümmung annehmen kann. Wichtig ist eine gute Matratze, die den Körper punktelastisch unterstützt. Ein Kissen zwischen den Knien verringert die Belastung der Wirbel. Wenn Sie nur in Rückenlage schlafen können, entlastet ein Kissen unter den Knien die Wirbelsäule. Das Kopfkissen sollte nicht zu groß sein und die Halswirbelsäule stützen. Ein Nackenkissen aus Memory Foam ist dafür gut geeignet. Beim Liegen kann eine Heizdecke die Muskeln entspannen und Muskelverhärtungen durch eine Schonhaltung lindern. 

Was tun bei Wirbelbruch durch Osteoporose?

Bei einem Wirbelbruch durch Osteoporose gilt es, dem Verlust von weiterer Knochensubstanz vorzubeugen. Die Versorgung mit Vitamin D, Kalzium und Magnesium ist dabei besonders wichtig. Darüber hinaus können Sie weiteren Wirbelfrakturen mit gezielten Übungen vorbeugen. Ein gut trainierte Rückenmuskulatur kann Brüche verhindern und Verschleißerscheinungen wirksam verzögern (20). 

Sie haben Fragen zu Wirbelbrüchen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

  1. Kendler DL, Bauer DC, Davison KS, Dian L, Hanley DA, Harris ST, McClung MR, Miller PD, Schousboe JT, Yuen CK, Lewiecki EM. Vertebral Fractures: Clinical Importance and Management. Am J Med. 2016 Feb;129(2):221.e1-10. Doi: 10.1016/j.amjmed.2015.09.020. Epub 2015 Oct 30. Review. PubMed PMID: 26524708. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26524708)
  2. Starr AM, Wessely MA, Albastaki U, Pierre-Jerome C, Kettner NW. Bone marrow edema: pathophysiology, differential diagnosis, and imaging. Acta Radiol. 2008 Sep;49(7):771-86. doi: 10.1080/02841850802161023. Review. PubMed PMID: 18608031. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18608031)
  3. Brinckman MA, Chau C, Ross JS. Marrow edema variability in acute spine fractures. Spine J. 2015 Mar 1;15(3):454-60. doi: 10.1016/j.spinee.2014.09.032. Epub 2014 Oct 7. PubMed PMID: 25304448. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25304448)
  4. de Souza MP. OSTEOPOROSIS DIAGNOSIS AND TREATMENT. Rev Bras Ortop. 2015 Nov 17;45(3):220-9. doi: 10.1016/S2255-4971(15)30361-X. PubMed PMID: 27022545; PubMed Central PMCID: PMC4799095. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4799095/)
  5. Alswat KA. Gender Disparities in Osteoporosis. J Clin Med Res. 2017 May;9(5):382-387. doi: 10.14740/jocmr2970w. Epub 2017 Apr 1. PubMed PMID: 28392857; PubMed Central PMCID: PMC5380170. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5380170/)
  6. Center JR, Nguyen TV, Schneider D, Sambrook PN, Eisman JA. Mortality after all major types of osteoporotic fracture in men and women: an observational study. Lancet. 1999 Mar 13;353(9156):878-82. PubMed PMID: 10093980. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10093980)
  7. Leucht P, Fischer K, Muhr G, Mueller EJ. Epidemiology of traumatic spine fractures. Injury. 2009 Feb;40(2):166-72. doi: 10.1016/j.injury.2008.06.040. Epub 2009 Feb 23. PubMed PMID: 19233356. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19233356)
  8. Macedo F, Ladeira K, Pinho F, Saraiva N, Bonito N, Pinto L, Goncalves F. Bone Metastases: An Overview. Oncol Rev. 2017 May 9;11(1):321. doi: 10.4081/oncol.2017.321. PubMed PMID: 28584570; PubMed Central PMCID: PMC5444408. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5444408/)
  9. Nieder C, Haukland E, Pawinski A, Dalhaug A. Pathologic fracture and metastatic spinal cord compression in patients with prostate cancer and bone metastases. BMC Urol. 2010 Dec 22;10:23. doi: 10.1186/1471-2490-10-23. PubMed PMID: 21176198; PubMed Central PMCID: PMC3022602. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3022602/)
  10. Anitha D, Baum T, Kirschke JS, Subburaj K. Risk of vertebral compression fractures in multiple myeloma patients: A finite-element study. Medicine (Baltimore). 96(2):e5825. doi: 10.1097/MD.0000000000005825. Epub 2017 Jan 13. Erratum in: Medicine (Baltimore). 2017 May;96(20):e7017. PubMed PMID: 28079810; PubMed Central PMCID: PMC5266172. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5266172/)
  11. Chih YP, Wu WT, Lin CL, Jou HJ, Huang YH, Chen LC, Chou LW. Vertebral Compression Fracture Related to Pancreatic Cancer With Osteoblastic Metastasis: A Case Report and Literature Review. Medicine (Baltimore). 95(5):e2670. doi: 10.1097/MD.0000000000002670. Epub 2016 Feb 8. PubMed PMID: 26844499; PubMed Central PMCID: PMC4748916. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4748916/)
  12. Ciftdemir M, Kaya M, Selcuk E, Yalniz E. Tumors of the spine. World J Orthop. 2016 Feb 18;7(2):109-16. doi: 10.5312/wjo.v7.i2.109. PubMed PMID: 26925382; PubMed Central PMCID: PMC4757655. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4757655/)
  13. Altun I, Yuksel KZ. Ankylosing Spondylitis: Patterns of Spinal Injury and Treatment Outcomes. Asian Spine J. 2016 Aug;10(4):655-62. doi: 10.4184/asj.2016.10.4.655. Epub 2016 Aug 16. PubMed PMID: 27559444; PubMed Central PMCID: PMC4995247. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4995247/)
  14. Wood K, Buttermann G, Mehbod A, Garvey T, Jhanjee R, Sechriest V. Operative compared with nonoperative treatment of a thoracolumbar burst fracture without neurological deficit. A prospective, randomized study. J Bone Joint Surg Am. 2003 May;85-A(5):773-81. Erratum in: J Bone Joint Surg Am. 2004 Jun;86-A(6):1283. Butterman, G [corrected to Buttermann, G]. PubMed PMID: 12728024. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12728024)
  15. Karimi M. The effects of orthosis on thoracolumbar fracture healing: A review of the literature. J Orthop. 2015 Nov 17;12(Suppl 2):S230-7. doi: 10.1016/j.jor.2015.10.014. PubMed PMID: 27047228; PubMed Central PMCID: PMC4796569. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4796569/)
  16. Van Meirhaeghe J, Bastian L, Boonen S, Ranstam J, Tillman JB, Wardlaw D; FREE investigators. A randomized trial of balloon kyphoplasty and nonsurgical management for treating acute vertebral compression fractures: vertebral body kyphosis correction and surgical parameters. Spine (Phila Pa 1976). 2013 May 20;38(12):971-83. doi: 10.1097/BRS.0b013e31828e8e22. Epub 2013 May 13. PubMed PMID: 23446769; PubMed Central PMCID: PMC3678891. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3678891/)
  17. Tan HY, Wang LM, Zhao L, Liu YL, Song RP. A prospective study of percutaneous vertebroplasty for chronic painful osteoporotic vertebral compression fracture. Pain Res Manag. 2015 Jan-Feb;20(1):e8-e11. PubMed PMID: 24945287; PubMed Central PMCID: PMC4325899. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4325899/)
  18. Genev IK, Tobin MK, Zaidi SP, Khan SR, Amirouche FML, Mehta AI. Spinal Compression Fracture Management: A Review of Current Treatment Strategies and Possible Future Avenues. Global Spine J. 2017 Feb;7(1):71-82. doi: 10.1055/s-0036-1583288. Epub 2017 Feb 1. PubMed PMID: 28451512; PubMed Central PMCID: PMC5400164. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5400164/)
  19. Cha KH, Cho TG, Kim CH, Lee HK, Moon JG. Comparative study on the period of absolute bed rest of vertebral compression fracture. Korean J Spine. 2013 Sep;10(3):144-8. doi: 10.14245/kjs.2013.10.3.144. Epub 2013 Sep 30. PubMed PMID: 24757476; PubMed Central PMCID: PMC3941768. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3941768/)
  20. Senderovich H, Tang H, Belmont S. The Role of Exercises in Osteoporotic Fracture Prevention and Current Care Gaps. Where Are We Now? Recent Updates. Rambam Maimonides Med J. 2017 Jul 31;8(3):e0032. doi: 10.5041/RMMJ.10308. PubMed PMID: 28786812; PubMed Central PMCID: PMC5548111. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5548111/)
Scroll to Top